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Cybermobbing ist ein Problem der heutigen Zeit

Cybermobbing: So können Eltern ihrem Kind helfen

Gianluca Fraccalvieri|
Gianluca Fraccalvieri|

Durch die Nutzung von sozialen Medien und Messaging-Apps wird Cybermobbing zunehmend zum Problem für Kinder und Jugendliche. Für Täter wird es immer leichter, ihre Opfer rund um die Uhr zu erreichen und zu schikanieren. 

Das kann schwerwiegende Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden und die Entwicklung der betroffenen Kinder haben. Als Eltern ist es unsere Aufgabe, unsere Kinder zu schützen und ihnen zur Seite zu stehen. In diesem Blogpost möchten wir dir Tipps geben, wie du deinem Kind helfen kannst, falls es Opfer von Cybermobbing werden sollte und wie du dem vorbeugen kannst.

Unterstütze und beruhige dein Kind

Wenn Kinder Opfer von Cybermobbing werden, kann dies eine sehr belastende und beängstigende Erfahrung sein – dein Kind fühlt sich eventuell hilflos und allein. Daher ist es besonders wichtig, dass du deinem Kind zuhörst, es ernst nimmst und ihm das Gefühl gibst, dass du es unterstützt.

Nimm dir Zeit zu verstehen, was passiert ist und wie sich dein Kind fühlt. Es ist ebenfalls wichtig deinem Kind zu zeigen, dass seine Gefühle valide sind, es aber keinesfalls daran schuld ist, dass es von Cybermobbing betroffen ist. Zeige deinem Kind, dass du mit ihm diesen Weg gemeinsam gehen wirst und zeige dich dankbar, dass dein Kind sich dir anvertraut hat.

Unterstütze dein Kind bei Cybermobbing

Dokumentiere Beweise bei Cybermobbing

Sobald du festgestellt hast, dass dein Kind Opfer von Cybermobbing geworden ist, ist es wichtig, Beweise für das Cybermobbing zu sammeln und zu dokumentieren. Das kann helfen, das Ausmaß des Mobbings zu verstehen und kann später als Beweismaterial dienen, falls es notwendig sein sollte, den Täter oder die Täterin rechtlich zu verfolgen oder die Schule oder die Polizei einzuschalten.

Bewahre jegliche Art von Mobbing-Nachrichten, Screenshots, E-Mails oder andere digitale Aufzeichnungen auf, die mit dem Mobbing in Verbindung stehen. Auch Zeugen, die das Mobbing beobachtet haben, können wichtige Beweise liefern. Notiere dir die Namen und Kontaktinformationen der Zeugen, damit sie bei Bedarf kontaktiert werden können.

Es kann auch hilfreich sein, dein Kind über die Bedeutung von digitaler Privatsphäre aufzuklären und ihm beizubringen, welche Auswirkungen es hat, Bilder, Videos oder private Details von sich ins Internet zu stellen.

Tausche dich mit der Schule oder anderen Autoritäten aus

Wenn dein Kind Opfer von Cybermobbing geworden ist, ist es wichtig, die Schule oder andere Autoritäten wie die Polizei oder die Online-Plattform, auf der das Mobbing stattfindet, zu kontaktieren. Dadurch können sie eingreifen und das Mobbing stoppen, bevor es sich verschlimmert.

Setze dich mit der Schule in Verbindung und informiere sie über das Mobbing. Viele Schulen haben spezielle Anti-Mobbing-Richtlinien und Verfahren, um solche Situationen zu lösen. Die Schule kann auch dabei helfen, den oder die Täter zu identifizieren, indem sie Aufzeichnungen von Online-Interaktionen zwischen Schülerinnen und Schülern prüft. Wenn Cybermobbing auf einer bestimmten Online-Plattform stattfindet, solltest du den Betreiber der Plattform kontaktieren und ihn über das Mobbing informieren. In einigen Fällen können Online-Plattformen die Nutzerkonten der Täter sperren oder löschen, um das Mobbing zu stoppen.

Es ist wichtig, dass du die Kontaktaufnahme mit der Schule oder anderen Autoritäten nicht allein deinem Kind überlässt, da es sich dabei um eine emotionale und belastende Erfahrung handelt. Als Elternteil solltest du deinem Kind zeigen, dass du da bist und dass du die Situation ernst nimmst.

Schalte die Polizei in schwerwiegenden Fällen ein

In einigen Fällen kann das Cybermobbing so schwerwiegend sein, dass die Schule oder andere Autoritäten nicht in der Lage sind, es zu lösen. In solchen Fällen ist es wichtig, die Polizei einzuschalten. Cybermobbing kann ein Verbrechen sein, das von den Strafverfolgungsbehörden geahndet wird. Wenn du den Verdacht hast, dass dein Kind bedroht, beleidigt oder sexuell belästigt wird, solltest du die Polizei kontaktieren.

Wenn du dich dazu entscheidest, die Polizei einzuschalten, solltest du so viele Beweise wie möglich sammeln und diese der Polizei zur Verfügung stellen. Je mehr Beweise vorhanden sind, desto einfacher wird es für die Polizei sein, den Täter oder die Täterin zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.

Es ist wichtig zu betonen, dass die Entscheidung, die Polizei einzuschalten, eine schwierige Entscheidung ist und dass es sinnvoll sein kann, professionellen Rat von Beratungsstellen für Opfer von Cybermobbing einzuholen, bevor man diesen Schritt geht.

Sprich mit deinem Kind über Cybermobbing und Online-Sicherheit

Es ist wichtig, dass Eltern offen mit ihren Kindern über Cybermobbing sprechen und ihnen beibringen, wie sie sich online sicher verhalten können. Eine gute Möglichkeit, dies zu tun, ist, gemeinsam mit deinem Kind die Online-Aktivitäten zu überwachen und regelmäßig über mögliche Risiken zu sprechen.

Hier sind einige Gesprächsthemen, die du mit deinem Kind besprechen solltest:

Was ist Cybermobbing? Erkläre deinem Kind, was Cybermobbing ist und dass es sich um ein ernstes Problem handelt.

Wie können Kinder sich gegen Cybermobbing schützen? Erkläre deinem Kind, wie es seine Privatsphäre schützen kann, welche Informationen es im Internet teilen sollte und wie es auf Bedrohungen reagieren kann.

Was sind sichere Online-Verhaltensregeln? Besprecht zusammen, welche Regeln es für das Verhalten im Internet gibt, z.B. dass man keine fremden Personen im Netz treffen oder unbekannte Links öffnen sollte.

Indem du mit deinem Kind offen und ehrlich über Cybermobbing und Online-Sicherheit sprichst, zeigst du ihm, dass du für es da bist und dass es immer zu dir kommen kann, wenn es Probleme hat. Gleichzeitig hilfst du ihm dabei, sichere und verantwortungsvolle Entscheidungen im Internet zu treffen.

Sprich mit deinem Kind über Cybermobbing

Überwache die Online-Aktivitäten deines Kindes

Es ist wichtig, dass Eltern die Online-Aktivitäten ihrer Kinder im Auge behalten und sicherstellen, dass sie sicher im Internet surfen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dies zu tun.

Zum einen kannst du eine Kinderschutz-Software verwenden. Es gibt viele kostenfreie oder kostenpflichtige Programme, die dich dabei unterstützen können, die Online-Aktivitäten deines Kindes zu überwachen und einzuschränken. Diese Software kann beispielsweise verhindern, dass Kinder auf unangemessene Websites zugreifen oder gefährliche Kontakte im Internet knüpfen.

Wenn dein Kind Social-Media-Konten hat, ist es zudem sinnvoll, dass du diese gemeinsam mit deinem Kind regelmäßig kontrollierst. So kannst du sicherstellen, dass es keine unangemessenen Inhalte konsumiert oder mit potenziellen Täterinnen und Tätern kommuniziert. Dabei ist es wichtig zu bedenken, dass du das Vertrauen deines Kindes verlieren kannst, wenn du heimlich seine Konten checkst.

Suche professionelle Hilfe, wenn nötig

Wenn dein Kind von Cybermobbing betroffen ist, kann es hilfreich sein, professionelle Hilfe von einem Therapeuten oder Berater zu suchen. Dies kann deinem Kind dabei helfen, seine Gefühle zu verarbeiten und ihm Strategien zu vermitteln, wie es mit Mobbing im Internet umgehen kann.

Hier sind einige Anzeichen dafür, dass dein Kind professionelle Hilfe benötigen könnte:

  • Verhaltensänderungen: Wenn dein Kind plötzlich Verhaltensänderungen zeigt, wie z.B. Rückzug von Freunden oder Aktivitäten, ständige Aufregung oder extreme Traurigkeit, könnte dies ein Anzeichen dafür sein, dass es Hilfe benötigt.
  • Schlafstörungen: Wenn dein Kind Schwierigkeiten hat, einzuschlafen oder durchzuschlafen, könnte dies ein Zeichen für emotionale Belastung sein.
  • Schlechte Schulnoten: Wenn dein Kind plötzlich schlechtere Noten in der Schule hat, könnte es ein Zeichen dafür sein, dass es sich nicht konzentrieren kann oder von Mobbing abgelenkt wird.
  • Körperliche Symptome: Wenn dein Kind körperliche Symptome hat, wie z.B. Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder Übelkeit, könnte es ein Zeichen sein, dass es unter Mobbing leidet.

Insgesamt gibt es einige Möglichkeiten, dein Kind gegen Cybermobbing zu schützen und diesem vorzubeugen. Beachte dabei aber auch, dass Kinder, die ein gesundes Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen haben, besser in der Lage sind, sich zu behaupten und Grenzen zu setzen. Sie sind weniger anfällig für Mobbing und können sich besser gegenüber potenziellen Tätern durchsetzen. Indem wir Kindern Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein vermitteln, geben wir ihnen die Werkzeuge an die Hand, um sich in der Welt zurechtzufinden und erfolgreich zu sein.

Wenn du dir Unterstützung beim Aufbau des Selbstbewusstseins deines Kindes wünscht, vereinbare gerne mit uns ein Probetraining und wir zeigen dir live vor Ort, wie wir das Selbstvertrauen deines Kindes in der Kopf Körper Schule durch unsere Werteschule, unsere Bewegungsschule und unser Sicherheitstraining fördern können. Hier geht’s zur Anmeldung.*

*Diese Tipps sind für Eltern gedacht, die ihren Kindern sichere Rahmenbedingungen bieten wollen. Sie sind nicht als Ersatz für professionelle Beratung oder medizinische Behandlung gedacht. Wenn du Hilfe benötigst, wende dich bitte an eine qualifizierte Fachkraft.

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